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`!Labské Chrčice`! (deutsch `*Elbe-Chrtschitz`*, 1939–45 `*Elbe-Chertschitz`*) ist eine Gemeinde im `F33f`_`[Okres Pardubice`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Okres_Pardubice]`_`f in `F33f`_`[Tschechien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tschechien]`_`f. Sie liegt vier Kilometer nordöstlich von `F33f`_`[Týnec nad Labem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Týnec_nad_Labem]`_`f.

>>Contents

• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Gemeindegliederung`#gemeindegliederung]`_`f
• `F0af`_`[Sehenswürdigkeiten`#sehensw-rdigkeiten]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Geographie

Labské Chrčice befindet sich rechtsseitig der `F33f`_`[Elbe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elbe]`_`f in der Polabská rovina (`*Elbniederung`*). Nördlich des Dorfes fließt der Graben Černá strouha. Westlich liegen die Naturreservate `*Týnecké mokřiny`* und `*Duny u Sváravy`* sowie das Wildgehege Svárava.

Nachbarorte sind `F33f`_`[Uhlířská Lhota`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Uhlířská_Lhota]`_`f und `F33f`_`[Hlavečník`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hlavečník]`_`f im Norden, `F33f`_`[Kolesa`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kolesa]`_`f und Chaloupky im Nordosten, `F33f`_`[Kladruby nad Labem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kladruby_nad_Labem]`_`f, Merenda, Dvůr und `F33f`_`[Selmice`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Selmice]`_`f im Osten, `F33f`_`[Řečany nad Labem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Řečany_nad_Labem]`_`f und `F33f`_`[Trnávka`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Trnávka_u_Přelouče]`_`f im Südosten, `F33f`_`[Chvaletice`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chvaletice]`_`f im Süden, `F33f`_`[Kojice`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kojice]`_`f im Südwesten, Týnec nad Labem, Pazderna und Bambousek im Westen sowie Svárava und `F33f`_`[Krakovany`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Krakovany_(Tschechien)]`_`f im Nordwesten.

>>Geschichte

Es wird angenommen, dass sich an der Stelle des als `F33f`_`[Rundling`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rundling]`_`f anlegten alten Dorfes ursprünglich ein Hof befand, auf dem `F33f`_`[Windspiele`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Windhund]`_`f (`*chrti`*) für die Jagd der `F33f`_`[Přemyslidenherzöge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Přemysliden]`_`f gezüchtet wurden. Später gelangte der Ort zu den Besitzungen des `F33f`_`[Klosters Sedlec`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kloster_Sedlec]`_`f und wurde diesem während der `F33f`_`[Hussitenkriege`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hussitenkriege]`_`f entzogen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1436, als König `F33f`_`[Sigismund`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sigismund_(HRR)]`_`f das Teinitzer Gut mit dem Städtchen `F33f`_`[Tajnec`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Týnec_nad_Labem]`_`f sowie den Dörfern `*Chrčice`*, Selmice und Krakovany dem Vanek von Miletínek überschrieb. Im Jahre 1542 kaufte `F33f`_`[Johann von Pernstein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Johann_von_Pernstein_(1487–1548)]`_`f das Dorf. Als `F33f`_`[Jaroslav von Pernstein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jaroslav_von_Pernstein]`_`f 1560 die Herrschaft `F33f`_`[Kunburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burg_Kunětická_Hora]`_`f an König `F33f`_`[Ferdinand I.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ferdinand_I._(HRR)]`_`f verkaufte, gehörte `*Chrčice`* zu deren Gütern. Nach der Zerstörung der Burg wurden deren Ländereien der Herrschaft `F33f`_`[Pardubitz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pardubice]`_`f zugeschlagen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden nördlich des Dorfes an der Straße zwischen `F33f`_`[Elbe-Teinitz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Týnec_nad_Labem]`_`f und dem Gestüt Franzenshof (`*Dvůr`*) erste Häuser errichtet, damit entstand die Ortslage Písek. In `*Chrčice`* standen zu dieser Zeit 19 Häuser, davon 16 einschließlich des Gutes innerhalb des Dorfes sowie eine Schmiede, ein Wirtshaus und eine Flachsdarre in Písek. Seit dieser Zeit wuchs Písek immer weiter an, während das alte Dorf (`*Ves`*) kaum noch erweitert wurde.

Im Jahre 1835 bestand das im `F33f`_`[Chrudimer Kreis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chrudimer_Kreis]`_`f gelegene Dorf `*Chrtschitz`*, auch `*Elbe-Chrtschitz`* bzw. `*Chrčice`* genannt, aus 29 Häusern, in denen 193 Personen, darunter 13 protestantische und eine jüdische Familie lebten. Katholischer Pfarrort war Elbe-Teinitz.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f] Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb `*Chrtschitz`* der k.k. Kameralherrschaft Pardubitz untertänig.

Nach der Aufhebung der `F33f`_`[Patrimonialherrschaften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Patrimonialherrschaft]`_`f bildete `*Chrčice`* ab 1849 eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Chlumetz. Ab 1854 wurde `*Chrčice Labské`* als amtlicher Name zur Unterscheidung vom nur zehn Kilometer entfernten `F33f`_`[Chrčice polní`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Polní_Chrčice]`_`f verwendet. Ab 1868 gehörte die Gemeinde zum `F33f`_`[Bezirk Neubydžow`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bezirk_Neubydžow]`_`f. In der nachfolgenden Zeit wurde westlich Písek ein Friedhof mit der Kapelle Mariä Namen angelegt. 1890 lebten in den 46 Häusern des Dorfes 308 tschechischsprachige Einwohner; im Ort gab es eine Filialkirche Mariä Namen und eine einklassige Schule. 1899 ließ `F33f`_`[Emanuel Kokeš`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Emanuel_Kokeš]`_`f hinter den Dünen den Hof Svárava mit einem Schlösschen anlegen. Ab 1904 wurden die amtlichen Namen `*Chrčice Labské`* bzw. `*Chrčice Pardubické`* gebraucht. Auf Anordnung der Linguistischen Kommission in Prag wurde 1920 der Ortsname in `*Labské Chrčice`* abgeändert. Im Jahre 1925 wurde das Dorf elektrifiziert. In den 1930er Jahren gehörte das Schlösschen Svárava dem Václav Šverma. 1949 wurde Labské Chrčice dem Okres Přelouč zugeordnet. Dieser wurde im Zuge der Gebietsreform von 1960 aufgehoben, seitdem gehört die Gemeinde zum Okres Pardubice.

Heute ist die verkehrsgünstig gelegene Ortslage Písek zu einem `F33f`_`[Straßendorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Straßendorf]`_`f angewachsen und deutlich größer als der alte Rundling Ves. Im Wildgehege Svárava werden Hirsche gehalten.

>>Gemeindegliederung

Für die Gemeinde Labské Chrčice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Labské Chrčice gliedert sich in die Ortslagen Ves und Písek sowie die Einschicht Svárava.

>>Sehenswürdigkeiten

• bewaldete Dünen bei Svárava, sie sind als Naturreservat `*Duny u Sváravy`* unter Schutz gestellt
• Versumpfte Altarme der Elbe, als Naturreservat `*Týnecké mokřiny`* unter Schutz gestellt
• Alte Schmiede, Kulturdenkmal
• Schlösschen Svárava, erbaut 1899, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verkommene Bauwerk mit Rundturm wurde in den 2000er Jahren saniert.
• Friedhofskapelle Mariä Namen
• Gedenkstein für die Gefallenen

>>Weblinks

Commons

: Labské Chrčice

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Geschichte von Labské Chrčice

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! http://www.uir.cz/obec/575259/Labske-Chrcice
`:cite-note-2`!2.`! Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f `F33f`_`[Johann Gottfried Sommer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Johann_Gottfried_Sommer]`_`f, `F33f`_`[Franz Xaver Maximilian Zippe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Franz_Xaver_Zippe]`_`f: `*Das Königreich Böhmen. Statistisch-topographisch dargestellt, Bd. 5 Chrudimer Kreis`*, Prag 1837, S. 62.

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